Buchung

Wir haben uns nach langem überlegen dazu entschieden eine Kreuzfahrt zu machen. Zur Buchung der Reise haben wir das Internet gewählt. Hier konnte man in Ruhe verschiedene Reiserouten und Anbieter vergleichen. Desweiteren haben wir vorab natürlich auch verschiedene Meinungen von Personen gelesen die schon eine Kreuzfahrt im Mittelmeerraum hinter sich haben. Das Internet bietet den großen Vorteil das man sich auch Bilder der ganzen Schiffe ansehen kann. Nach allen Vergleichen entschieden wir uns für eine Kreuzfahrt mit Costa Kreuzfahrten. Hier haben wir tolle Angebote gefunden. Wir entschieden uns für eine Kreuzfahrt von 8 Tagen auf der Costa Magica wo keine Seetage dazwischen lagen und jeden Tag ein Landgang war. Die Buchung übers Internet verlief ohne Probleme. Wir mussten eine Anzahlung leisten und die ganzen Reiseunterlagen wurden zu gegebener Zeit mit der Post zugesandt.

Savona Torretta Italien

Anreise

Bei der Anreise haben wir eine Busfahrt gewählt, da die Reise im November war. Die Busanreise kostet natürlich zusätzlich noch etwas. Hier stimmt allerdings das Preis- Leistungsverhältnis. Jetzt heisst es also nur noch auf die Abreise warten. Tag X ist gekommen und wie vor jeder Reise ist man natürlich aufgeregt. Die Abfahrt des Busses erfolgte am Abend so gegen 21 Uhr. Wobei man sich hier nicht immer auf die Zeit verlassen kann. Man muss natürlich damit rechnen das es zu Verspätungen kommen kann durch bedingte Verkehrssituationen da der Bus ja schon eine Reise hinter sich hat und bereits einige Gäste eingeladen hat. Aber das ist alles kein Problem. Auf dem Reiseticket ist das Busunternehmen mit Telefonnummer angegeben und man hatte die Möglichkeit Kontakt aufzunehmen um zu erfahren wann der Bus in etwa da sein wird. Nach einer nur kurzen Wartezeit kam dann endlich der Bus. Es klappte alles super. Der Busfahrer fragte die Gäste ab und verstaute das Gepäck. Den Platz im Bus konnte man frei wählen. Für das leibliche Wohl wurde ebenfalls gesorgt. Nach einer ca. 14 stündigen Busfahrt mit mehreren Stops sind wir endlich an unserem Hafen in Savona angekommen.

Nun hieß es endlich aussteigen. So eine Busfahrt kann dann doch ganz schön anstrengend sein. Der schöne Nebeneffekt ist, das man gleich einige Mitreisende kennen lernen kann. Angekommen am Hafen kommt dann ein Dame von Costa Kreuzfahrten in den Bus und erklärt den weiteren Ablauf. Man erhält eine Karte mit einer Nummer zum einschiffen. Hier ist es von Vorteil man hat eine niedrige Nummer, so kommt man schneller aufs Schiff. Dies sind die sogenannten Einschiffungsnummern. Mit dem Gepäck hat man wenn man aus dem Bus aussteigt nichts mehr zutun das wird einem dann auf die Kabine gebracht. Wichtig dafür natürlich das man vor Abreise den Gepäckzettel der sich im Ticketheft befindet an die Koffer bindet. Am Hafen gab es ein Hafengebäude wo sich die Einschiffungshalle befand. Hier gab es viele Sitzgelegenheiten, Internet und für das leibliche Wohl wurde gesorgt bei angemessenen Preisen. So konnte man sich die Zeit bis zum einschiffen vertreiben. In der Halle waren Stände aufgebaut wo man vorab sogenannte Getränkepakete erwerben konnte. Diese sind oftmals günstiger wie das einzelne Kaufen der Getränke an Bord. Es gab ein Wasserpaket, Weinpaket und ein Softdrinkpaket. Dies kann man wirklich nur empfehlen. Nun gut, Getränkepaket gekauft, und siehe da es ging Punkt 13 Uhr los mit der Einschiffung. Endlich konnten wir auf das Schiff, die Costa Magica. Da wir die Einschiffungsnummer 4 hatten waren wir auch bald dran. Nach einigen Sicherheitskontrollen und einem netten Erinnerungsfoto das von uns gemacht wurde ging es auf das Schiff. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Am Anfang hat man schon Ängste ob man sich auf so einem großen Schiff zurecht finden kann. Aber wir haben schnell bemerkt das es gar kein Problem war.

Costa Magica Kreuzfahrtschiff

Erste Erkundung

Als erstes sind wir dann auf unsere Kabine gegangen. Wir hatten eine Innenkabine gebucht. Die Zimmer sind schön eingerichtet und mit einem kleinen Bad versehen. Alles war sehr sauber. Auf unserem Bett fanden wir dann unsere Costa-Karte, die begleitet einen auf der ganzen Reise. Sie dient als Zahlungsmittel als Bordkarte und Kabinenschlüssel. Unser Gepäck lies auch nicht lange auf sich warten, so das man sich nach der langen Fahrt erst einmal frisch machen konnte. Dann gingen wir erst einmal auf Besichtigungstour. Auf Deck 9 befand sich das Buffetrestaurant, dieses war geöffnet und man konnte erst einmal etwas essen. Die Auswahl ist sehr mediterran, aber sehr gut. Im Buffetrestaurant gibt es allerdings nur Geschirr aus Plastik, da dieses aus Sicherheitsgründen vorgeschrieben ist

Um 17 Uhr war dann die Ausschiffung und die wollten wir natürlich an einem der vielen Aussendecks miterleben. Das Wetter war für die Jahreszeit schön mild bei angenehmen 20 Grad und einer leichten Prise Wind. Es gibt nichts schöneres wenn das Schiff den Hafen verlässt und man in See stechen kann. Bis morgen früh werden wir in Neapel sein unsere erste Station unserere Kreuzfahrt. Wir freuten uns riesig darauf und haben uns bereits vorbereitet. Wir planten auf eigene Faust Ausflüge zu unternehmen. Wer das nicht möchte der kann vorab oder dann an Bord die gewünschten Ausflüge buchen. Diese werden genaustens beschrieben mit Angaben der Preise. Vorteil bei Costa Kreuzfahrten war auch das alles in deutscher Sprache mitgeteilt wurde. Ich finde das ist auch ein wichtiger Punkt. Es macht vieles einfacher und entspannter. Die Zeit verging und unser Abendessen wartete. Dies läuft folgender Maßen ab. Man hat bei Ankunft an Bord auf seiner Kabine eine Bordzeitung in der man erst einmal die Kleiderordnung für den heutigen Abend und die Veranstaltungen an Bord sehen kann. Eine tolle Sache wie wir fanden. Desweiteren bekam man noch neben der Costa-Karte eine Tischkarte für das Abendessen. Hier stand die Tischnummer und die Essenszeit darauf. An Bord konnte man einmal um 18.30 und 20.45 sein Essen einnehmen. Wir hatten uns für die erste Essenszeit entschieden. Die Costa Magica hatte 2 Restaurants. Am ersten Abend haben wir uns natürlich gleich verlaufen. Kein Problem ! Im Restaurant bekommt man dann seinen Tisch gezeigt. Wir hatten vorab einen Tisch für zwei Personen reserviert um ungestört zu sein. Die Tische im Restaurant sind liebevoll eingedeckt. Höfliche Kellner stehen einem zur Seite. Man konnte zwischen mehreren Menues entscheiden. Vorspeise, Zwischengang, Hauptspeise und Dessert oder wer nichts süsses mag kann Käse auswählen. Das Essen war die ganze Reise über fantastisch um das vorweg zu nehmen. Alles war bestens organisiert. Abends gab es im Theater wechselnde Shows. Entweder musikalische Showeinlagen oder etwas Lustiges. In den vielen Bars gab es Musik die zum Tanzen einlud. Man konnte leckere Cocktails trinken aber auch andere Getränke, die Auswahl war gut. Das Preis- Leistungsverhältnis war angemessen. Am nächsten morgen ging es zum Frühstück, hier kann man wählen zwischen dem Buffetrestaurant oder dem Restaurant wo man sein Abendessen einnimmt. Im Buffetrestaurant ist morgens und mittags Selbstbedienung. Die Auswahl war riesig.

Neapel Panoramablick auf Stadt und Vesuv

Neapel

Im Hafen von Neapel angekommen konnte unser erster Landgang endlich los gehen. Nimmt man an einem Ausflug teil gibt es entsprechende Zeiten zu denen man dann mit der Ausflugsgruppe von Bord geht. Geht man auf eigene Faust kann man dann gehen wann man möchte. Wichtig ist nur das man seinen Ausweis dabei hat sowie die Costa-Karte. Die Abfahrtszeiten des Schiffes kann man dem Tagesprogramm entnehmen sowie beim verlassen des Schiffes. Mit der Costa-Karte kann man dann Ein und Ausschiffen. So sieht die Crew dank moderner Technik gleich ob noch ein Gast fehlt. Wer winkt schon gerne seinem Schiff hinterher. In Neapel war traumhaftes Wetter, es waren fast 30 Grad und das im November. Am Hafen selbst warten sehr viele Taxis und Unternehmen die Stadtrundfahrten anbieten. So kann man sich gleich einen Überblick über alle Sehenswürdigkeiten von Neapel machen. In Neapel selbst war die Innenstadt sehr zentral. Man konnte alles zu Fuß prima erreichen. Bei unserer Stadterkundung zu Fuß haben wir gleich die italienische Mentalität entdeckt. Eine pulsierende Stadt die leider nicht so sauber war. Die Zeit verging wie im Flug und wir mussten wieder zurück zu unserem Schiff. Um wieder auf das Schiff zu gelangen muss man sich natürlich zur Sicherheit erst einer Kontrolle unterziehen und das bei jedem Landgang.


Zurück an Bord

Ein wichtiger Termin stand heute noch an. Seenotrettungsübung an der man zwingend teilnehmen muss. Hier muss man mit angezogener Rettungsweste an die ausgewiesenen Punkte mit Hilfe der Crew und bekommt nützliche Informationen was im Notfall zutun ist. Dies geschah bei der Abfahrt aus dem Hafen von Neapel und man hatte noch dazu einen schönen Ausblick. Da wir bei dieser Reise keinen Seetag hatten haben wir unser Schiff „zwischendurch“ kennengelernt. Ich denke Langeweile kommt hier keine auf. Egal ob man schwimmen möchte oder Sport machen will. Alles kein Problem. Eine Bücherei, ein Schwimmbad sogar eines überdacht gab es an Bord unseres Schiffes. Die verschiedensten Kurse wurden angeboten. Programm gab es immer das fanden wir super. Aber man hatte auch einfach die Möglichkeit auf einem der Sonnendecks zu relaxen und das tolle Wetter zu genießen. Einfach traumhaft.

Palermo Italien Kathedrale

Palermo/Sizilien

Am nächsten Tag stand Palermo/Sizilien auf dem Programm. Der liebe Gott meinte es gut mit uns. Das Wetter war einfach genial. Der Hafen war wieder sehr toll gelegen und es war alles zu Fuß zu erreichen. Wir besuchten den botanischen Garten und gingen auf Sightseeingtour. Danach einen kleinen Ausflug in die vielen Boutiquen um ein wenig den Geldbeutel zu erleichtern. Das muss natürlich auch mal sein. Auch hier wurden wieder jede Menge Ausflüge angeboten. Ich finde ob man an den Ausflügen teilnimmt muss jeder selbst entscheiden. Für uns war es wichtig das wir mit unserer Zeit machen können was wir möchten und kein vorgeschriebenes Programm haben. Das sieht natürlich jeder anders. Aber ich denke das kann jeder individuell entscheiden. Wenn man auf eigene Faust geht, sollte man sich in jedem Fall vorab informieren. Aber auch hier bekommt man super Auskünfte von der Crew. Toll fanden wir auch immer das ein Stadtplan der nächsten Station am Vorabend auf dem Zimmer lag.


An Bord in Tunis

Die Abende auf dem Schiff vergingen immer wie im Flug. Erst das leckere Essen dann die tollen Shows und alles kann man schön in einer der vielen Bars ausklingen lassen. Oder einen schönen Spaziergang an Deck machen. Einfach wunderbar. Der nächste Anfahrtshafen war Tunis. Wir haben uns entschieden diesen Tag an Bord zu verbringen um einfach mal das Schiff kennen zu lernen. Wie wir feststellten haben das noch viele gemacht. Kulturell hat Tunis ja viel zu bieten und Teilnehmer der Ausflüge waren durchaus sehr begeistert. Wir nutzten diesen Tag ebenfalls sinnvoll. Machten eine Schiffsbesichtigung mit anschließendem Sonnenbaden. Das war auch mal eine schöne Abwechslung. Da Costa eine italienische Gesellschaft ist, ist es immer wieder amüsant das italienische Temperament zu erleben. Aber auf so einem großen Schiff findet man immer eine ruhige Zone. Erstaunt waren wir wie schnell wir uns auf diesem großen Schiff zurecht gefunden haben. Davor braucht man wirklich keine Angst haben. Man erkennt das System wirklich sehr schnell.

Palme de Mallorca Spanien bei Nacht

Palma de Mallorca

Am nächste Tag kamen wir Mittags in Palma de Mallorca an und hatten bis Mitternacht Zeit. Also konnte man einen schönen Abend an Land verbringen. Hier hatten wir leider nicht so tolles Wetter aber das machte gar nichts. Die richtige Kleidung ist wichtig. Erst mal machten wir einen langen Spaziergang entlang des Hafens bis ins Zentrum hinein. Dort besichtigten wir erst einmal Palma. Man muss sagen das man überwiegend Deutsche hier trifft. Dann fuhren wir mit dem Bus nach Arenal und schlenderten entlang der Strandpromenade. Den Abend ließen wir bei leckeren Cocktails und Bier ausklingen und fuhren dann mit dem Taxi zurück zum Schiff. Es war ein richtig toller Abend. Wir haben halt mal das Abendessen ausfallen lassen. Aber kein Problem, auf einem Kreuzfahrtschiff verhungert man nicht. Abends gab es bis Nachts Pizza im Buffetrestaurant und man konnte den Roomservice nutzen. Die Pizzeria konnte man übrigens jeden Abend in Anspruch nehmen. Müde fiehlen wir ins Bett.

Barcelona Spanien Christoph Kolumbus Statue

Barcelona

Am nächsten Tag stand Barcelona auf dem Programm. Hier mussten wir einen Shuttlebus buchen da der Weg vom Schiff bis ausserhalb des Hafens zu weit war. Der Shuttlebus war ein Superangebot und konnte bequem mit der Costa-Karte gebucht werden. Barcelona beeindruckt durch seine tolle Architektur. Wir besuchten einen tollen Wochenmarkt der in einer Halle war. Sehenswert auf der ganzen Linie. Man kann sagen ein Frischeparadies was den Fisch betrifft. So eine Auswahl haben wir noch nie gesehen. Desweiteren ist natürlich die Kathedrale sehenswert. Hier sollte man sich allerdings vor Taschendieben in Acht nehmen. Man wird gerne in Gespräche verwickelt während ein anderer versucht zu stehlen. Also Achtung! Jedenfalls eine beindruckende Metropole.


Galaabend

Ganz vergessen habe ich ja unseren tollen Galaabend. Hier sollte man sich schick ankleiden. Es wartet ein ganz besonderes Abendessen auf einen. Das ganze wurde praktisch noch besser wie es ja eh schon war. Es wurden tolle Erinnerungsfotos gemacht die man sich dann kaufen konnte. Fotos werden generell sehr viele gemacht an Bord bei Costa. Uns hat es manchmal etwas gestört, man kann zwar dankend ablehnen aber manchmal ist es etwas nervig.

Kathedrale Notre Dame in Marseille Frankreich

Marseille

Unsere letzte Station war Marseille. Auch hier gab es wieder einen Shuttlebus. Der Weg in die Stadt war unendlich weit. Marseille ist auch eine sehr schöne Stadt. Und man muss sagen auch sehr sauber zumindest in den Teilen der Stadt wo sich Touristen bewegen. Hier kommen Shoppingfans auf jeden Fall auf ihre Kosten. Sie sollten in jedem Fall die Basilica besichtigen. Die Zeit verging wie im Flug und es war schon unser letzter Abend an Bord.


Abschied

Die Kreuzfahrt ließen wir nochmal Revue passieren und wir haben festgestellt das es bis auf wenige Ausnahmen eine traumhafte Reise war. Die Crew war nett und das Wetter war traumhaft, ein tolles Schiff. Was will man mehr. Am nächsten Morgen fand man dann in seinem Kabinen Briefkasten seine Rechnung vor. Bei Costa werden pro Tag und Person 6 Euro Serviceentgelt angerechnet die man zahlen muss. Dann natürlich die Ausgaben die man an Bord hatte und für evtl. gebuchte Ausflüge. Diese Rechnung kann man in bar begleichen oder man hatte auch die Möglichkeit am Anfang der Reise seine Kreditkarte registrieren zu lassen. Nun hies es Abschied nehmen von unserem Schiff. Bei der Ausschiffung läuft alles nach Farben ab. Man bekommt eine Farbe zugeteilt und die jeweiligen Farben können zu angegebenen Zeiten von Bord. Wäre wohl etwas chaotisch wenn alle auf einmal rausstürmen. Die Zeit bis man von Bord kann geht leider nicht so schnell rum. Da wir unsere Rückfahrt auch mit dem Bus machten, mussten wir diesen erst mal suchen. Leider stand er nicht gleich da. Wir mussten also noch ne Weile warten. Dann klappte alles super wie bei der Hinfahrt auch. Am Abend waren wir dann wieder in der Heimat. Mittlerweile haben wir mehrere Kreuzfahrten hinter uns weil es uns immer wieder begeistert. Es ist einfach eine traumhafte Art seinen Urlaub zu verbringen. Man hat alles was man braucht und kann viel erleben.

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